Fotos statt Tabletten?

Anlaß für diesen Artikel ist eine Pressemitteilung von Nikon, die ich aber unter PR einordne.

Ursache für diesen Artikel ist meine jahrelange Erfahrung mit dem Themendreieck

  • Energie,
  • Fotografie
  • und Lebenspower.

Über dieses Thema schreibe ich eher weniger, weil es nicht einfach so vom Papier her gelebt werden kann.

Ich möchte mit diesem Artikel jenseits der PR zu einer erweiterten Sichtweise beitragen und beginne mit einem Foto, das den Gesamtzusammenhang zeigt.

Dieses Beispiel finden Sie, wenn Sie auf diesen Text klicken.

Es handelt sich um ein Foto mit einem großen Bild aus der Polarsiedlung Barentsburg, in der es keinen Wald und keine Bäume gibt sondern nur Eis und Felsen. Das Bild spricht für sich.

Und nun möchte ich Sie bitten, mich hinter diesen Horizont zu begleiten. Dort zeige ich Ihnen die Wirkung von Bildern bzw. der Kraft der Fotos für ihr persönliches Leben.

 

Heiligenbilder

Es gibt Menschen, die mit energetischen Bildern leben und die Wirkung spüren.

Diese kann sehr vielschichtig sein, fein, tief, stark, leicht, melodisch.

Energetische Bilder beeinflussen die Wahrnehmung und lösen damit innerlich etwas aus, das auch äußerliche Spuren hinterlassen kann.

Die asiatische Denkweise nennt die Lebensenergie Chi.

 

Fengshuifotos

Die Energielehre heißt in Asien Fengshui.

Das Chi aktivieren und die Harmonie finden kann auch mit Fotos funktionieren.

Aber diese sind nicht zu verwechseln mit Symbolfotos aus der Fengshuiwelt.

Denn es geht eben nicht darum, ein Element wie Wasser oder Feuer symbolhaft zu fotografieren sondern es geht darum, im richtigen Moment die Kombination der Elemente im Fluß / beim Fliessen und Spüren real fotografisch festzuhalten.

Dabei kommt es auf den entscheidenden Moment an. Die Natur mixt die Kombination, die man mit Glück und Wachsamkeit für einen Moment vorfinden oder sogar sehen uns spüren kann. Genau dann kommt es darauf an, diesen Moment zu fotografieren. Das sind dann die Fotos, die ich meine.

Dazu habe ich eine Reihe von Fotos erstellt, die die Energie des Fengshui aktivieren können.

Wie ich das meine können Sie hier sehen.

Aber es sind immer nur wenige Fotos, denn ich finde manchmal monatelang keine Situation, die so ist mit den Energien und dem Spiel von Licht und den Elementen und manchmal sehe ich etwas und habe keine Kamera dabei. Es ist selten.

Hinzu kommt, daß man sich darüber klar sein muß, welche Energien in einem Foto stecken können. Es gibt eine Wirklichkeit hinter dem Sichtbaren, die wirkt.

 

Fotografie als ein Weg in der trigonalen Lebensberatung

Fotos können aber noch mehr in diesem Zusammenhang.

Sie können nicht nur Wirkung erzeugen sondern sie können dir helfen, du selbst zu sein in einer Situation oder den Weg zurück in dich zu finden, wenn du versuchst, ein Foto zu machen, das den eigenen aktuellen Moment in der Gesamtheit von Körper, Seele, Geist und Sex vereint.

Das ist der Weg dort, wo der Weg das Ziel ist.

Das Foto ist dabei nicht unwichtig aber wesentlich ist der Weg zum Foto.

Wie geht das?

Ich kann eine Stimmung wiedergeben durch ein Foto, wenn ich

  • das entsprechende Motiv finde,
  • den meinem Empfinden nach wichtigen Bildausschnitt wähle und
  • die Gestaltung mit Geometrie sowie Vordergrund, Hintergrund und Bokeh wähle?

Meiner Ansicht nach geht es am besten, wenn man darauf vorbereitet wird.

 

Fotografische Praxis in der trigonalen Lebensberatung

 

Ein Moment in vielen Fotos

Zu Beginn sollte man versuchen, die Vielschichtigkeit einer Situation zu spüren.

Wenn es soweit ist, geht es darum, die gespürte Vielschichtigkeit fotografisch umzusetzen.

Dies gelingt nur begrenzt aber doch schon ganz gut, weil man mit Fotos noch keine Gerüche und Geräusche festhalten kann.

Dabei hilft die digitale Technik, die viele Bilder möglich macht. Wenn man weiß, was man jeweils ausdrücken will, sind digitale Filter dabei sehr hilfreich.

 

Ein Moment ein Foto

Wenn man einen Moment in ein einzelnes Foto packen will, dann muß im Prozess der Entstehung alles zusammenfließen, was in dir ist und du außen siehst. Es ist die Mischung, die das innere Auge, die Seelenmelodie und die Gefühle zeigen.

Sie sind Ausdruck des Versuchs, die äußere Realität, das innere Empfinden und die Tiefe und Stärke von Licht und Schatten so zu zeigen, wie die Welt sie mir gezeigt hat und ich sie in diesem Moment wahrgenommen habe.

Fotoenergie – Foto: Michael Mahlke

So zu sein wie Ich in diesem Moment bin ist der Weg, der das Ziel ist.

Das Wunderschöne dabei ist, daß jeder sich auch später noch daran erinnern kann beim Betrachten und die gesamte Situation wieder da ist

  • mit dem  Spüren der Feuchtigkeit,
  • der Geräusche,
  • der Auswahl des Bildwinkels,
  • der Farbanordnung, die sehr wesentlich ist, weil ich dem Dunklen das Licht hinzufügen wollte und
  • dies auch die Schönheit in meinem Auge herbeiführte
  • und vieles mehr.

Man kann dies alles hinterher auch noch mit Bildbearbeitung verstärken, denn es geht um das Zusammenbringen von Innenwelt und Außenwelt.

Damit zu dem anderen Foto mit der Rose und dem Spiegel.

Fotoenergie - Foto: Michael Mahlke

Fotoenergie – Foto: Michael Mahlke

Dieses Foto hier ist ganz anders. Es war ja auch ein ganz anderer Moment. Alles hier ist bewußt so gewählt worden aber nicht so hingestellt worden. Es stand so da und ich versuchte dann, das zu verschmelzen, was ich innerlich wahrnahm und äußerlich sah.

Ich will dies jetzt nicht weiter kommentieren außer darauf hinzuweisen, daß alles bewußt so in ein optisches Verhältnis gesetzt wurde und auch Vordergrund und Hintergrund entsprechend zu sehen sind.

Alles kann Motiv sein und alles kann Symbol werden, wenn sie da gerade ihre Lebenszeit leben.

 

Rückblick

Ich hoffe mit diesen Zeilen in Worte gefaßt zu haben, was Fotografie auch kann neben der reinen Dokumentation.

Starke Fotos können eben auch die Kraft der Bilder vermitteln.

Und sie können auf vielfältige Weise helfen, räumlich und persönlich, individuell und kollektiv.

Hier ging es nicht um einen kollektiven Weg wie dies z.B. bei der Methode photovoice geschieht, sondern um einen individuellen – persönlichen – Weg durch das eigene Leben, bei dem die Fotografie ab und zu und immer wieder helfen kann, so zu sein wie man ist, wie du bist – wie ich bin.

Und weil der Moment vorbei ist, wenn er vorbei ist sind auch die Fotos nur eine Dokumentation von Momenten, in denen du bei dir warst und nicht der Ersatz für das Leben danach. Denn dann kommt der nächste Moment.

Und es gehört auch zur Wahrheit, daß man nicht immer alles fotografieren muß sondern in speziellen Zeiten hier etwas findet, was dir helfen kann, bei dir zu sein.